HP lehnte den Übernahmevorschlag für Xerox ab

Nichts getan Das Board of Directors (BoD) von HP lehnte die geplante Übernahme durch Xerox einstimmig ab, die in den letzten Wochen unter vielen Zweifeln und Unsicherheiten vorgebracht wurde. Die Führungskräfte sagten, es liege nicht im besten Interesse der Aktien und würden den Wert von HP unterschätzen. Xerox hatte HP einen Betrag von 22 USD angeboten, wobei 77% des Geldes in bar und 23% in Aktien investiert waren.

"Bei dieser Entscheidung berücksichtigte der Verwaltungsrat auch die höchst ungewisse Natur des Vorschlags, einschließlich der möglichen Auswirkungen der Verschuldung auf das kombinierte Unternehmen", schrieb der Verwaltungsrat in einem Brief an John Visentin, CEO von Xerox.

HP gab im Oktober bekannt, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022 zwischen 7.000 und 9.000 Stellen abzubauen. Dies ist Teil eines größeren Umstrukturierungsplans, der Einsparungen von 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr vorsieht. Die Kürzungen würden sich auf fast 16% der Belegschaft von 55.000 Mitarbeitern weltweit belaufen.

HP hat einen Wert von 29 Milliarden US-Dollar, was in Bezug auf die Kapitalisierung dreimal mehr ist als der von Xerox.

"Wir sehen einen jährlichen Umsatzrückgang von Xerox von 10,2 auf 9,2 Milliarden US-Dollar ab Juni 2018, was bedeutende Fragen zu seinem Geschäft und seinen Zukunftsaussichten aufwirft", schrieb der Verwaltungsrat.

"Darüber hinaus halten wir eine genaue Analyse der Synergien, die sich aus einer möglichen Kombination ergeben, für unabdingbar. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem umfassenden Engagement des Xerox-Managements und dem Zugriff auf Konten die Vorzüge einer möglichen Fusion schnell beurteilen können. "

HP wurde gegründet, nachdem Hewlett-Packard sein Unternehmensgeschäft, Hewlett Packard Enterprise, getrennt hatte, das unter anderem Datenspeichergeräte und Server verkauft.

Der aktivistische Investor Carl Icahn, der einen Anteil von 10,6% an Xerox besitzt, hat kürzlich einen Anteil von 1,2 Mrd. USD an HP gekauft. Icahn drängt auf die Fusion der beiden Realitäten, da er der Ansicht ist, dass ein kombiniertes Unternehmen angesichts der möglichen Kosteneinsparungen und eines ausgewogenen Portfolios an Druckprodukten im Interesse der Aktionäre beider Unternehmen liegen würde.

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